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Food for thought: das vermeintliche Wundermittel Agilität

Die aktuelle Wirtschaftswoche hat in ihrem Artikel „Und plötzlich sollen die Angestellten selbst denken“ Executive Coach und Berater Andreas Seitz zum Thema Agilität befragt. Agiles Arbeiten verlangt neues Denken: kundenorientiert, im engen Austausch mit Kollegen, immer bereit nachzujustieren, befindet Autorin Katja Scherer in der Wirtschaftswoche.

Andreas Seitz
Doch selbst, wer die Methoden befolgt, hat das Ziel der Agilität noch längst nicht erreicht.
— Andreas Seitz, Wirtschaftswoche vom 10. August 2018

Wer von den Mitarbeitern auch Mitdenken verlangt und es damit ernst meint, der muss offen für neue Lösungen sein und auch Widerworte ertragen.

Katja Scherer, "Und plötzlich sollen die Angestellten selbst denken", Wirtschaftswoche Heft 33

 

Agiles Arbeiten bedeutet vor allem, nicht von vorneherein alles durchzuplanen, sondern seine Mitarbeiter flexibel und eigenverantwortlich handeln zu lassen.
— Andreas Seitz, Wirtschaftswoche vom 10. August 2018
Stefanie Etzel
DAS THEMA IM FOKUS – ENGLISCH IM BUSINESS
 Credits: littleny - Fotolia

Credits: littleny - Fotolia

Einer aktuellen Handelsblatt-Studie zufolge ist in 25 der 30 DAX-Konzerne Englisch die offizielle Verkehrssprache. In 18 der Unternehmen wird, den eigenen Angaben nach jedenfalls, sogar ausschließlich Englisch gesprochen.

Bei ExpertExecutive verfügen wir über eine Expertise in der rhetorischen Vorbereitung von Auftritten des Spitzenmanagements, die Sie sonst nirgendwo finden – Vorstände und Spitzenmanager aus rund der Hälfte der aktuellen DAX-30-Konzerne gehören zu unseren Klienten. Wir kennen auch die Kehrseite dieser Medaille: Reihenweise Mitarbeiter auf allen Ebenen der Konzerne in allen Branchen, die sich eben in der englischen Sprache nicht zu Hause fühlen und deren Duktus nicht verinnerlicht haben. Dass Executive Coachings mittlerweise zweisprachig in Deutsch/Englisch oder auch nur in Englisch angefragt werden, ist seit vielen Jahren eine Selbstverständlichkeit. In der Realität ist dann aber doch oft so, dass der Executive Coach eben zugleich Sprachmittler ist: Er hilft dem Klienten, Inhalte aus der Muttersprache in die Zielsprache zu transportieren.

Weil wir diese Aufgabe verstanden haben, arbeiten wir nur mit mehrsprachigen Executive Coaches, die in Methode und Didaktik der Rhetorischen Kommunikation umfassend ausgebildet sind. Zugleich sind alle Executive Coaches mit den Themen und Prozessen der Wirtschaft bestens vertraut.

‘Ready or not, English is now the global language of business,’  verkündete der Harvard Business Review schon vor einigen Jahren. Das ist kein Wunder, wenn man bedenkt, dass 1,75 Milliarden Menschen auf der Welt zumindest fließend Englisch sprechen – immerhin knapp ein Viertel aller Menschen. Das heißt aber auch, dass Tausende jeden Tag ihren Geschäften nachgehen und dabei nicht ihre Muttersprache sprechen. Dabei sind ganz spezielle Fähigkeiten gefordert. Wie nun die Themen selbst in den Vordergrund stellen, ohne die mehr oder weniger Fremde Sprache als Sichtbehinderung? Dafür fünf Empfehlungen, die im Business schnell essentiell werden können:

Bauen Sie ein starkes Team auf

Viele fühlen sich im Nachteil, wenn ihr Englisch weniger gut ist als das anderer Team-Mitglieder. Die Dynamik innerhalb der gesamten Gruppe kann darunter leiden, Grüppchenbildung innerhalb der diversen Nationalitäten ist eine der Folgen.

Ignorieren Sie nicht die besondere Aufgabe, der sich multi-nationale Teams stellen. Sorgen Sie dafür, dass innerhalb des Teams offen und zielgerichtet kommuniziert wird; bieten Sie Trainings und Coachings für alle sprachlichen Level an.

Bereiten Sie alle Rede- und Antwort-Situationen vor

Gute Vorbereitung aller Situationen der Rede und der Antwort ist essenziell, ganz egal, was Ihre Muttersprache ist. Wenn Sie sich aber in der in Wortschatz oder Ausdrucksweise nicht sicher fühlen, gilt es eben umso mehr, sich eingehend vorzubereiten.

  • Was ist die Mission/Vision/Ihr Credo?
  • Wie lautet die Botschaft?
  • Zu wem sprechen Sie?

Machen Sie sich mit den Erwartungen und Haltungen der anderen Seite vertraut

Der Transfer in die Zweitsprache verlangt einfach wesentlich mehr als nur das Übersetzen von Begriffen und grammatische Korrektheit. Es ist entscheidend, ob die auftretenden Personen jeweils die kulturellen Aspekte in Markt und Unternehmen verstehen und antizipieren können. Dies gilt gleich noch einmal potenziert, wenn zwar die Verhandlungssprache Englisch ist, die Verhandlungspartner jedoch aus völlig verschiedenen Kulturkreisen kommen.

Verbalisieren Sie Fehler und Unsicherheit

Es gilt noch immer: Perfektion ist nicht menschlich. Sogar Muttersprachler machen Fehler oder leisten sich ab und an einen sprachlichen Faux Pas. Die entscheidende Fähigkeit ist es, in solchen Fällen gut zu reagieren und möglichst schnell wieder in sichere Bahnen zu kommen. Grundsätzlich gilt: Machen Sie nicht mehr Theater als nötig um die Angelegenheit. Entschuldigen Sie sich, wenn dies angesagt ist oder lachen Sie einfach gemeinsam wenn es zum Kontext passt. Wichtig ist nur: Sorgen Sie dafür, dass das Gespräch nicht ins Stocken gerät.

Nutzen Sie Ihr Potenzial den Raum einzunehmen

Zu jeder Sprache gehören auch non-verbale Gesten und Signale, die das gesprochene Wort unterstützen (oder ggf. auch konterkarieren). Posen, Gesten und Mimik zu imitieren kann nicht die Empfehlung sein, denn das wirkt immer unnatürlich. Was jedoch durchaus hilfreich sein kann, ist sich mit dem charakteristischen Körperausdruck vertraut zu machen. Zum einen dient das dem besseren Verständnis, zum anderen kann man seine eigene Haltung mitunter moderat daran orientieren. Auf diese Weise bewegt man sich buchstäblich aufeinander zu.

Stefanie Etzel
Executive Modus Briefing
 Dr. Stefan Wachtel ist ein „Ingenieur des Managerauftritts“ (ChangeX), ein Mechaniker seit über zwanzig Jahren. Vorher trainierte er Moderatoren von ARD/ZDF – und Ansagen mit Passagierpiloten. „Es gibt nicht viele, die Spitzenmanager so effizient in ihrer Wirkung nach vorn bringen wie er.“ BILANZ,„Der Puppenspieler der Chefs“ (Süddeutsche Zeitung), „Einer der „Gurus in den Chefetagen.“ (Focus), „Der Puppenspieler der Chefs“ (Süddeutsche Zeitung). Gründer des Awards „Bester Manager-Auftritt“

Präsentieren Sie vor dem Vorstand? Sitzen Sie auf dem Podium beim Branchenkongress? Haben Sie schlechte Nachrichten für das Team? Steht Ihnen ein Interview bevor, bei dem viel schief gehen kann, eine Gremiensitzung oder eine Dinner Speech? Das „Briefing Executive Modus“ bringt Sie in den Zustand, der Führungswirkung möglich macht.

„Es gibt keine gute Führung ohne guten Auftritt.“
(Dr. Stefan Wachtel, Executive Modus, Hanser Verlag 2017)

Workshop mit Dr. Stefan Wachtel: 25. Juni 2018 in Frankfurt

Wie können wir Führungswirkung entfalten? Das „Briefing Executive Modus“ gibt die Antwort: 12 Schritte, mit denen sich Spitzenmanager in einen Wirkungsmodus bringen können. „Executive Modus“ ist ein Mindset mit Zugang zu Menschen, mehr rhetorischer Flughöhe. 2.5 Millionen Schrauben wurden gebraucht um den Eiffelturm zu bauen. 21 Charts füllen die Präsentation zur Strategietagung. Das Haus steht auf sieben Säulen. Die Details mögen noch so interessant sein; Wirkung entfaltet nur der Blick von oben. Ein Offsite-Workshop, der Ihre Executive Communication revolutionieren wird.

Dr. Stefan Wachtel ist ein „Ingenieur des Managerauftritts“ (ChangeX), ein Mechaniker seit über zwanzig Jahren. Vorher trainierte er Moderatoren von ARD/ZDF – und Ansagen mit Passagierpiloten. „Es gibt nicht viele, die Spitzenmanager so effizient in ihrer Wirkung nach vorn bringen wie er.“ BILANZ,„Der Puppenspieler der Chefs“ (Süddeutsche Zeitung), „Einer der „Gurus in den Chefetagen.“ (Focus), „Der Puppenspieler der Chefs“ (Süddeutsche Zeitung). Gründer des Awards „Bester Manager-Auftritt“

Stefanie Etzel